Um die TBAcare GmbH etwas „persönlicher“ zu machen und auch die Menschen hinter dem Namen vorzustellen haben wir unseren CEO Thomas Bach um ein Interview gebeten.

Thomas ist Heilpraktiker, Psychoonkologe, systemischer Berater und der Mastermind hinter vielen Inhalten der TBAcare GmbH. Er ist außerdem der Ausbildungsleiter für die deutsche Präsenz– und Online-Ausbildung zum/zur psychoonkologischen Berater/in.

Der Name TBAcare entstand übrigens aus Thomas Namen, denn in den Vorstufen standen Ideen wie „Thomas Bach Akademie“ und „Thomas Bach Association“ auf der Liste. Auch intern wurde in den Anfangsstadien immer von TBA geredet … und das ist es nun letztendlich geblieben. Eingebürgert und hat sich richtig angefühlt. Thomas Bach ist nun also weiterhin, etwas versteckt, mit seinem Namen und v.a. seinem Wissen und seinen Fähigkeiten sehr zentral für unsere Unternehmung.

Mit diesem Interview möchten wir, dass Du als Leser die Chance bekommst, ihn etwas besser kennenzulernen und damit auch verstehst, woher die Leitlinien und Sichtweisen der TBAcare kommen.

Los geht’s!

1. Beschreib Dich zum Einstieg bitte in 3 Sätzen.

Ich bin ein neugieriger Typ, der gerne größere Zusammenhänge verstehen will und daher schon seit meiner Kindheit auf der Suche nach dem ist, „was die Welt im inneren zusammenhält.“. Ich versuche mich auf dem Weg des Advaita Vedanta, das heißt dem Nondualismus, was aber ein lebenslanges Lernen impliziert.

Ansonsten liebe ich Musik, besonders klassische und A capella Gesang.

2. Wie kamst Du zur Psychoonkologie?

Ich habe im Jahr 1994 meine Heilpraktikerprüfung abgelegt und mich danach vom Beamtentum verabschiedet. Die Zusammenhänge von Körper und Geist waren mir immer schon bewußt, selbst als Kind konnte ich durch mentale Techniken meinen Körper beeinflussen. Das konnte ich dann ab 1999 in der Vita Natura Klinik durch die Arbeit mit den Krebspatienten weiter erforschen und Techniken entwickeln, die den Heilungsprozess unterstützen.

3. Wieso bist Du dabei geblieben?

Ich bin bei dieser Patientengruppe und dem Thema Krebs geblieben, weil mich diese Arbeit tief an meine eigene Endlichkeit gebracht hat und die Erinnerung daran, wie schnell und leicht ein Leben zu Ende sein kann. Dann sollte doch die Lebensqualität wenigstens nach oben gehen und oben bleiben. Dafür trete ich immer wieder an: meine eigene und die der Patienten zu erhöhen. Dazu dient auch mein spiritueller und ganzheitlicher Ansatz in der Arbeit: Nicht dem Leben mehr Tage hinzuführen, sondern den Tagen mehr Leben und Achtsamkeit!

„Nicht dem Leben mehr Tage hinzuführen, sondern den Tagen mehr Leben und Achtsamkeit!“

4. War Krebs für Dich schon immer Thema?

Ich hatte mit diesem Thema gar nichts am Hut, bis ich dann in der Klinik ins kalte Wasser gestürzt wurde und in den ersten 2-3 Jahren mit und an den Patienten tief eingetaucht und daran gewachsen bin.

5. Hast Du einen Lieblingsmoment mit deinen Klienten/Patienten?

Der Augenblick, in dem ein Klient erkennt, dass sein Stress durch seine eigenen Annahmen in Bezug auf die Welt entsteht und mit mir einige Atemzüge lang erlebt, dass das Loslassen seiner Anklagen an die Welt einen unmittelbaren Frieden schaffen kann. Dieser Augenblick, worin alle Konzepte verschwinden und das Eintauchen in den Frieden des Momentes sich meist unerwartet ereignet, ist etwas Großartiges. Ein Moment von Einheit.

6. Was waren die größten Herausforderungen für dich?

Jedes Mal, wenn der große Plan für den Klienten etwas anderes vorsieht, als es der Mensch sich gerade erhofft, benötige wir beide tiefe Demut, die aber nicht einfach zu finden ist. Immer wieder gilt es „Dein Wille geschehe…“ wirken zu lassen. Das fällt mir nicht leicht und fordert mich heraus.

 7. Wofür brennt dein Herz?

Das Eintauchen in die Wirklichkeit, die nicht bedroht werden kann.

8. Was gibt dir Zufriedenheit?

Auf der weltlichen Ebene natürlich der Erfolg meiner Unternehmungen. Auf familiärer Ebene, wenn ich mal wieder von meinen Kids eine Antwort erhalte, die mich überrascht und die mir zeigt, dass ich in der Erziehung doch einiges, nicht alles, richtig gemacht habe. Ich bin zufrieden, dass mein Knowhow jetzt in mehreren Sprachen in die Welt kommt. Es ist etwas Bleibendes, das aber auch Gutes in der Welt schafft. Das macht mich glücklich.

Gemeinsam Berg erklimmen

    9. Worin siehst Du insbesondere im medizinischen Sektor noch Aufholbedarf?

    Die klassische Schulmedizin sollte sich viel mehr mit den Psycho-Neuro-Endokrinologen und den Epigenetikern unterhalten. Deren Forschungen und Erkenntnisse sind noch viel zu wenig in der breiten Schulmedizin angekommen. So ist es inzwischen sehr klar, dass Stress sich negativ auf das Immunsystem auswirkt und damit einer Krebsentstehung Vorschub geleistet werden kann. Wir haben in unseren Buchempfehlungen das Buch von Prof. Dr. Dr. Schubert „Was uns krank macht, was uns heilt.“ Dies müsste jedem Arzt in die Hand gedrückt werden, damit sich etwas Entscheidendes in der Medizin verändert.

    10. Gibt es eine große Empfehlung, die Du allen Patienten mitgibst?

    Die Empfehlung ist natürlich, sich schon so früh wie möglich Unterstützung zu holen. Es hat sich erwiesen, dass sich eine möglichst frühe Begleitung sehr positiv auf das Gesamtgeschehen auswirken kann. Die Zusammenarbeit mit den Ärzten wird gefördert, der Patient geht mit seinen Ängsten konstruktiver um, eigene Imaginationsarbeit und Meditationen können vom Unbewußten her den Genesungsprozess unterstützen.

    11. In Deinen verschiedenen Ausbildungen, Weiterbildungen und Arbeit mit „Meistern“ – was war für Dich etwas ganz Besonderes? Wo hat es Klick gemacht?

    Ja, tatsächlich habe ich bei einigen Lehrmeistern und auch „Erleuchteten“ als Schüler gesessen und gelernt. Die größte Lernerfahrung war wohl, als ich in der Realität überprüfen konnte, dass die Astralkörperreisen, die ich bewußt machte, auch tatsächlich funktionieren. Wir mussten immer wieder per Telefon überprüfen, ob die Dinge, die wir bei „Fernreisen“ wahrgenommen haben, auch der Realität entsprachen. Das hat sich tatsächlich bestätigt und für mich war damit klar, dass wir alle mehr sind als unser physischer Körper und wir diese anderen Dimensionen nutzbar machen können.

    12. Was ist das ultimative Tool in der psychoonkologischen Beratung?

    Das Ultimative Tool ist für mich immer gerade das, was meinem Patienten einen Unterschied herzustellen hilft. Das heißt, dass es immer auf mein Gegenüber ankommt und die Themen, die er mitgebracht hat. Erst wenn ich die kenne, kann ich das für ihn ultimative Tool anwenden. Generell arbeite ich sehr gerne mit dem Drama-Dreieck aus der Transaktionsanalyse.

    13. Gibt es etwas, woran Du noch arbeiten darfst?

    Ich bin manchmal etwas ungeduldig und darf lernen, dass alles seine Zeit braucht. Es bringt nichts einen gerade eingegrabenen Samen wieder auszubuddeln, um zu gucken, ob er schon keimt.

     

    14. Wenn du einen Wunsch frei hättest, welcher wäre das?

    Wenn unsere ganzheitliche Ausbildung in der ganzen Welt angekommen ist und sich dadurch das Bewußtsein der Menschen zum Thema Krebs verändert.

     

    15. Wie lebst du deine Prinzipien? In Bezug auf Achtsamkeit & Kommunikation, z.B.?

    Immer öfter, man gönnt sich ja sonst nichts… haha, natürlich vergesse ich meine Prinzipien im Alltag immer mal wieder und lasse die automatischen Reaktionen die Oberhand gewinnen. Achtsamkeit kommt bei mir hauptsächlich in der Zeit mit Patienten vor. Ich selbst vergesse mich sehr oft und funktioniere auf Autopilot. Durch meine aktuelle Partnerschaft werde ich sehr stark herausgefordert immer wieder in den Augenblick zu kommen, was mir sehr wichtig ist.

    16. Wie lebst du Gesundheit? Wie baust du die Dinge, die du lehrst in dein Leben ein?

    Nun, ich habe natürlich in meinem Körper auch manche Malessen. Durch achtsames Hinspüren und liebevolle Betrachtung dieser Körperstellen habe ich bis jetzt alles ganz gut in den Griff bekommen. Ab und zu übe ich auch Qi Gong, um meinem Körper etwas Bewegung zu gönnen. Bewegungsfaulheit ist mein größtes Manko.

      17. Worin siehst du die Sinnhaftigkeit deines Lebens?

      Da ich mich lange mit meinen früheren Inkarnationen auseinandergesetzt habe, sehe ich diese Aufgabe nicht so sehr auf dieses Leben beschränkt. Welches Thema sich aber durch die letzten Inkarnationen zieht ist eindeutig: Hilf den Menschen zur besseren Gesundheit. Durch die modernen Techniken und durch die Mithilfe meiner Mitgesellschafter ist dieses Leben mit allen Möglichkeiten ausgestattet, um Heilungsunterstützung über die ganze Welt auszubreiten. Dafür bin ich sehr dankbar!

       

      18. Gibt es „ein großes Ding“, was Du in oder durch schwierige Zeiten gelernt hast/lernen durftest?

      Ich hatte 1993 eine intravaginale Hodentorsion und wurde im Krankenhaus operiert. Durch diesen Schlag in meine „Männlichkeit“ hatte ich Zeit mich sehr stark mit psycho-somatischen Themen zu beschäftigen und auch das Buch „Die Kunst ein Egoist zu sein“ hat mir sehr geholfen meine eigenen Bedürfnisse mal in den Vordergrund zu holen.

      Diese Eigenerfahrung war eine wichtige Basis für die zukünftige Arbeit mit Krebskranken und hat das Thema „Raumforderung“ in meine Arbeit mit den Klienten als zentrales Thema gebracht. Immer wieder stelle ich heute in den Gesprächen diese Frage: was sagt der raumfordernde Prozess (= Krebs) in Ihrem Körper über Ihr Leben aus? Wo haben Sie sich zu wenig Raum für sich und Ihre Bedürfnisse genommen, so dass es jetzt Ihr Körper Ihnen vormachen muss?

      „Wo haben Sie sich zu wenig Raum für sich und Ihre Bedürfnisse genommen, so dass es jetzt Ihr Körper Ihnen vormachen muss?“

      19. Berätst du dich selbst oder suchst du noch Hilfe im Außen? Wir bearbeitest du deine eigenen Themen?

      Ich habe in Berlin einen Therapeuten und Channel, den ich jederzeit um Hilfe bitten kann. Meine narzisstischen Züge kommen immer mal wieder raus, dann tritt mir meine Partnerin aber fest und gerne auf die Zehen. Ansonsten dient mir jeder Arschengel als Lernaufgabe, um immer mal wieder nach meinen Schattenthemen zu schauen.

      20. Was ist deine Vision?

      Wenn wir mal 10.000 Menschen auf der ganzen Welt mit unseren Inhalten bereichert haben und diese dann hilfreich Krebspatienten begleiten werden!

      21. Letzte Frage: Hast Du ein Zitat dass Dich stärkt oder welches Du gerne weitergeben möchtest?

       „Nichts Wirkliches kann bedroht werden, nichts Unwirkliches existiert, das ist der Frieden Gottes.“

      Dies ist ein Zitat aus dem Kurs in Wundern und dieser ist für mich das wichtigste Lehr- und Lernbuch zum Thema Non-Dualismus.

      Wir hoffen, dass Du Thomas nun etwas besser kennenlernen konntest. Hast Du noch andere Fragen? Raus damit! 

       

      Ansonsten wünschen wir Dir alles Gute, bis zum nächsten Mal!

      Dein TBAcare Team

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